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Türken-Phobie in der Teuto-Lobby Repatriieren nach Anatolien
Vorbei das Duellanten-Duett. Fest standen Sieger und Verlierer. Im Gemeinplatz. Gut und Böse. Abendländer und Ausländer. Publikum, das man als Südfrüchte pflückt, ißt und als Kerne wegschmeißt. Regenerierte Regentschaften. Gernegroß-Germanen. Gerührt wie Apfelmus. Still ging es im Gemeinplatz “Ausländer” vonstatten. Steil die Karrieren. Mit der Sentimentalität der pangermanische Panzer. Stilvoll inszenierten die Prinzipals der Zwischen-Zwist-Szenarien Attacken auf die Nicht-Volkszugehörigen zugewanderter Zonen-Zöglinge. Gezwickt. Der Prototyp à la Edel-Alemania bezieht seine visuellen Utensilien, mit denen er sein Weltbild füllt, im allgemeinen aus dem Arsenal der beiden Parallelgesellschaften Media- und Politokratie. Er kann sich mit dem Zustand nicht abfinden, daß es den braven Gastarbeiter längst nicht mehr gibt. Seine Abkömmlinge präsentieren einen Typus des benötigten Fremden, der ins germanische Raster kaum noch paßt. Es knallt in virtuellen Varia der ethnisierten Emotionen. Die völkische Volte verwandelt sich in die Islamophobie Voltaires. Die Kontinuität der majoritären Macht brandmarkt jeden, der ihren primitiven Prämissen der Integration nicht entspricht – auf der Traditionslinie der volksstaatlichen Wogen. Der Prototyp pro Allemania bleibt auf seine Vorteile bedacht. Er will von Anatoliern zwar bedient und geehrt werden, ihren Anspruch, die Allmende zu verallgemeinern, aber nicht als gerecht registrieren. Das Bleiben-Dürfen und Gehen-Müssen der “Ausländer” gehört zum Themen-Zyklus der meisten visuellen Foren. Diese Art des Gedankenaustausches gleicht dem Theater-Truppen-Zirkus einer heiligen Streitmacht, die umherzieht, um Postillen der Guten zu verteilen. Im Mai 2005, vermutlich nach der Kundgabe des Neuwahl-Varietés, installierten die Praktiker einer “Plattform für politische Diskussion und Information” (kurz: www.politikform.de), ein Debatten-Debüt hinter dem Portal “Innenpolitik-Innere Sicherheit-Recht & Gesetz”. Während verschiedene Foren die Orientalen als primitives Geschlecht des Menschentums in den Zivilisationszentren zum Gegenstand haben, empört sich hier ein “Vorstädter” wegen der ethnisierten Art der Arbeit: “Arbeitsplätze zuerst für Türken!” Sein Eingangsstatement hat folgenden Wortlaut: Der Duisburger Norden erfreut sich aufgrund seines selbst für bundesdeutsche Verhältnisse hohen Ausländeranteils, über Stadtgrenzen hinweg eines ganz besonderen Rufs. Kein Wunder, dass Deutsche, die es sich leisten können, aus diesen Vierteln wegziehen. Auf geringe Nachfrage nach Wohnraum folgt billiger Wohnraum. Das zieht nicht nur noch mehr Ausländer an, die mittlerweile sogar ganze Straßen aufgekauft haben und vermehrt als Hauseigentümer auftreten, sondern ermöglicht auch Studenten aus weniger betuchten Familien, hier bezahlbar zu wohnen. Dumm nur, wenn sich diese Studenten, so wie eine gute Freundin von mir, ihre Miete mit Neben- und Aushilfsjobs verdienen müssen und keine Arbeit finden, weil deutsche Arbeitskräfte in besagten Vierteln diskriminiert werden. Stellenanzeigen sind teilweise komplett auf türkisch gehalten oder für die betreffende Stelle werden türkische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Besagte Freundin, bisher in der politischen Landschaft eher links anzutreffen, ist verständlicherweise sauer, weil sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln 30 Minuten bis zu ihrem jetzigen Arbeitsplatz im Süden Duisburgs fahren muss, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Immerhin hat das ganze auch eine positive Seite: Sie hat die Schnauze voll von Multikulti...
*** Das kenne ich aus Salzgitter auch. Viele Anzeigen in den örtlichen Blättern sind komplett auf türkisch gehalten. Man kann aber anhand der Firmen erkennen, das es sich eben nicht nur um Dönerbuden handelt. Die inserieren auch nicht. Da sind Versicherungsmakler, Autovermietungen und Tankstellen dabei. Das sind auch nicht nur Stellenanzeigen. Wohnungsanzeigen, Verkäufe, Geburtsanzeigen usw sind auch komplett auf türkisch geschrieben.
Weitere Beiträge zum “Türken-Tribunal” im politform.de erinnern den kritischen Beobachter der Szene an das Sammelsurium von Wortfetzen, die aus der Dramaturgie eines generalstabsmäßig simulierten Dramas entstehen dürften. Dabei offenbart der Spruch “wer mit Erdnüssen bezahlen will, muß Affen beschäftigen”, der viele Gedankengänge als Wegweiser bekräftigt, das rein rassistische Fundament der “Plattform”. Daran ändert auch das Dafürhalten mancher Teilnehmer nicht, die der Teutomanen-Türkenphobie argumentativ zu widersprechen versuchen. Was die digitalen Diskutanten insgesamt vertreten, ist längst bekannt – von Status-quo-Kumpanen der Studiokratie in Stichworte gesetzt, in Seminaren systematisiert, von Partei-Patronen für Partikular-Interessen populistisch präsentiert, von Gesellen der medialen Gilde verbreitet:
*** Es wird türkische Parteien geben, die nur für türkische Interessen stehen. Diese, von den eingebürgerten Türken gewählt, setzt wegen des demografischen Umbruchs türkisch als Amtssprache ein und am Ende steht die Umbennenenung der Bundesrepublik in "Europäische türkische Republik". Danach werden die Schritte unternommen, die jetzt notwendig sind, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen. Am Ende regiert eine kulturfremde Ethnie ein zentraleuropäisches Land und besser wird es bestimmt nicht, bei der "Funktionalität" und Gewaltbereitschaft, die schon sichtbar ist. Das ist keine Hetze, sondern eine realistische Projektion. *** da haben wir es ja. die türkischen herrenmenschen fordern
toleranz als minderheit, soweit sie aber in der mehrheit sind, fangen
sie die minderheit zu diskriminieren an. wer nur ein wenig die mentalität
dieser "menschen" kennt weiss, was deutschland sich mit der
aufnahme dieser "menschen" für probleme an den hals geschaffen
hat.
Der Duisburger Stadtteil Marxloh ist fest in türkischer Hand. Hier leben mehr Türken als Deutsche. Sie haben sich ihre eigene Infrastruktur geschaffen: türkische Läden, Friseure und Kneipen, sogar ein türkischsprachiger Fernsehsender ist hier entstanden.
Es ist ein Sammelsurium von Text-Materialien, die sich dazu eignen, die Naturmäßigkeit der Ethnophobie zu konstruieren. Zunächst werden aus schmierigen Schubladen die Klischees bedient, dann einige Ausnahmen genannt, um sich gegen eventuelle Attacken zu wappnen, und im nachhinein wieder vollen Herzens loszugeifern. Schaut man hinter die Kulissen des Spiels, sticht schon ins Auge, daß 90% der nobel nominierten Novellen, die über den Dächern der bundesdeutschen Republik kreisen, gezielt erfunden sind. Hierzu weitere Parabeln aus “politikforum.de”:
*** Und wieso ist es nötig in Deutschland Türkisch zu können? *** Wenn die noch wachsen, dann werden ja vielleicht irgendwann eher Rufe nach Autonomie und Verwaltungshoheit - natürlich nicht was die Bereitstellung von Sozialleistungen betrifft - in diesen Gebieten laut. *** Welche Bereicherung bringen bitte unsere ausländischen
Freunde für diese Gesellschaft mit, wenn sie erstens beim Handel
unter sich bleiben und zweitens keine Deutschen einstellen möchten?
*** So entstehen Parallelgesellschaften! Nicht zu vergessen: Das hier ist immer noch Deutschland! *** das ganze dürfte für sie ein heilsamer Schock
gewesen sein, wofür "multikulti" im weiteren Sinne steht:
Balkanisierung von europa. *** Baraber sind in dieser Bananenrepublik längst privilegiert, die Krönung ist das Gesetz zur Diskriminierung der Einheimischen. Andererseits, ein Volk, das sich das alles bieten läßt, verdient sein Schicksal. *** Mir ist es egal, ob die sich integrieren. *** Tja liebe Deutsche, das oben ist eure Zukunft! Statt dem linken Traum von einer Welt mit der Sprache Esperanto wird es bald innerhalb Deutschlands die unterschiedlichsten kulturellen Inseln geben. Da gibt es dann einen Duisburger Norden, in dem türkisch die eigentliche Sprache ist, ein Berlin-Kreuzberg, ein Spessartviertel in Offenbach und ausländische Hochburgen in Frankfurt, in denen Deutsche bestenfalls noch geduldet werden. *** Tja, wenn die Ausländer dann allein hier im Land sind, kann man mit Deutschland sowie nichts mehr anfangen. Dann haben wir hier nämlich Zustände wie in Ostanatolien. *** Schlimm genug! Spätestens jetzt sollte man reagieren
und solche Zustände verändern! *** Sicher muß man jetzt reagieren und die Dinge verändern.
Wer aber jetzt noch von Integration faselt, hat überhaupt nichts
verstanden. *** Wenn wir Deutschen zusammenhalten, schlagen wir sogar den Teufel aus der Hölle. Bismarck *** - Sofortiger Stopp von weiterem Zustrom. *** Der Mensch ist nach wie vor ein Territorialtier. Man bleibt
lieber bei seinen eigenen Leuten anstatt bei den anderen. Das ist auch
völlig normal, sozusagen von Natur aus in unserem Erbgut verankert! *** Man sollte schlicht und ergreifend die Hürden für eine Einbürgerung so dermaßen hoch setzen, dass die Kriterien kein nicht vollständig eingermanisierter Mensch erfüllen kann. *** Deutschland ist schon lange nicht mehr deutsch. Theoretisch dürfte es hier keine Menschen mit braunen Augen geben. Deutschland ist schon lange verloren wenn man es von der genetischen Seite sieht. *** Das beste was Du machen kannst ist nur noch bei Deutschen einzukaufen und deutsche Kinder mit blonden Haaren und blauen Augen zu zeugen. Ich werd´s tun! *** Wer nachweisen kann, dass er seit 5 Generationen deutsche Vorfahren hat, der darf sich als urdeutsch bezeichnen und steht nicht mehr im Verdacht migrationsbelastet zu sein. *** Menschen mit braunen Augen können keine Deutschen sein, ebenso nicht wenn sie schwarze Haare haben oder eine bestimmte Größe nicht erreichen (bei Frauen kleiner als bei Männern). *** Die ausländischen Anteile sind ja nicht weiter schlimm, sofern sie sich in Grenzen halten und der deutsche Anteil dominiert. Wenn die Kinder aus solchen Beziehungen dann auch noch komplett deutsch aufwachsen und nichts mehr mit der ausländischen Kultur am Hut haben, dann ist doch alles in Ordnung. *** Ich gehe sogar so weit, dass man Deutschen das Erlernen der türkischen Sprache verbieten (oder zumindest erschweren) sollte, da es kontraproduktiv ist bezüglich der Integration von Migranten. Es sind die Nichtdeutschen, die in der Bringschuld sind, nicht wir. *** Es darf niemals der Eindruck bei türkischen Migranten
entstehen, dass es für sie eine Chance gibt, hier weiterhin primär
türkisch zu leben. Das Ziel eines jeden Migranten kann nur eines
sein: Die vollständige Eingermanisierung, sprich die kompromisslose
Angleichung an die Urbevölkerung. *** jeyjooo! *** Si vis pacem, para bellum - Wenn du den Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor (Vegetius)
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