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Demokratischer Despotismus und Domäne-Desperados • Selektive
Systeme in Ständestaatsstatuten • NGO-Nomenklatur und
normative Makulatur • Frontex-Flotten-Front und Flucht-Fluten
• Provokateur-Protektor am Bosporus • Zionismus-Zorn
und Zeremonial-Zynismus • Furcht-Frucht und Eliten-Elend in
Zivilisierten-Zentren
Meine Worte meinen kein Kritteln an der manifestierten
Manipulation durch die Mainstrem-Maschinerie. Sie zielen gemeinhin
darauf ab, das Ganze zu karikieren, was die Miniatur-Marionetten
der maximalen Profit-Protektoren prophetisch bewerkstelligen, wie
sie ihr Seemannsgarn vor dem breiten Publikum spinnen. Das Schwergewicht
meiner Wortketten liegt auf der literarischen Lichtlinie, nicht
im aufklärerischen Klageklang – systemkonformen Stammtisch-Gesang,
Stammes-Sturm-Angang. Angebrachte Argumente in den abgeleierten
Archiven, die dem Anliegen der Entrechteten wie auch Marginalisierten
bzw. Minorisierten hohnsprechen, artikulieren nur noch die Spannkraft
der monetär mondänen Aristokraten, deren subalterne Intelligenzbestie
mit furios fingierten Fakten agiert und mit total trockenen Traktaten
für Freiheit und Fortuna, Emanzipation und Emotion propagiert,
flatterige Fragmente als fragile Paragraphen fundiert sowie als
faule Prosperitäts-Portion und Protektion programmiert. Jedes
Wort sitzt in seinem wohligen Ort.
Demokratischer Despotismus und Domäne-Desperados
System ist Staat, der die Klassenpyramide stabilisiert.
Es ist die syndikalistische Synthese des bürokratisch demokratischen
Kapitalismus, einen Teil des Raubs unter ihren Untertanen zu verteilen,
um sie gemäß den loyalen staatsbürgerlichen Gesichtspunkten
zu Komplizen zu machen. Schließlich fungiert die repräsentative
Demokratie nichts anderes, als der imperialistische Hegemon seinen
Urnengang-Untertanen an seine Untaten beteiligt, ohne den humanitären
Huren-Humor zu versaubeuteln - und die Sonnen-Sorger.
Das trübe Repertoire mit retrospektiv schwarzem
Humor repräsentiert den braunen Horror, respektive den reservierten
Furor der Bleichgesichter, die allezeit kriegslüstern bleiben,
als Befreier, respektabel zivilisiert, nachhaltig eine weiße
Weste haben, aber rigoros rachsüchtig nach wie vor. Um die
Almende allgemein vom All bis zum Alm restlos zu reprivatisieren,
reproduzieren sie allweil rabiate Rambos mit ramponiertem Horn und
stickiger Stirn.
Bülbül-Blüten treiben die bürgerlichen
Bürokraten. Im Stillstandsquantum der Status-quo-Quoten. Als
artige Quelle des Kommunitarismus gelten die Quartiere der Mittelschicht-Mischpoken
und Querulanten als selbsternannte Demokratie- Despoten.
Die Gesellen der gesellschaftlich aufklärerischen
Autorität demonstrieren neben den Reprint-Reklamen in TV- und
www-Foren eine derart dekorative Demokratie, die im Postszenium
hinter den Kulissen despotisch dogmatisch dirigiert. Diskret. Disziplinarisch.
Ohne die dominante Schlagkraft der ”Vierten Gewalt”
demaskiert sich diese parlamentarische Parteien-Partie wie ein dickes
Dichtwerk der digitalen Dilettanten. Skandalschreiblinge und Editorial-Eliten
diktieren die Kapriolen im Diskurs-Zirkurs. In dieselben Kerbe hauen
die Jünger und Junioren der Journaillen-Junta. Ins selbe Horn
stießen die Nobel-Autoren und Novellen-Nutten auf einem systematisch
nebeligen Niveau, nivellieren die Negation des Neuen als Naturtrieb.
In trainierten Talkrunden traktieren die Tragödie-Troubadoure
die Troupiers der Demokratie. Tyrannen-Trug triumphiert. Latent.
Eklatant. Die ”Vierte Gewalt”, der Print- und elektronische
Medien-Moloch, meditiert, meistert die Kunst der Montage-Monster
in Maghreb und Levante. Auf der Tartanbahn des Tartüffe-revolutionären
Taufe-Taumels. Sie sensibilisiert exemplarisch die hegemoniale Exekutive
samt ihrer Extremitäten wie Parteien-Parlamente und das breite
Publikum für das interventionistische Politikum. Münchhausiaden-
Meute vermarktet das Töten der erdichteten Tyrannen und Terror-Teufel
als Triumph und trivialen Luxus der frivolen Lust. Der Liquidation
der lokalen Häupter folgt die List der Lügenbeutel, die
Marketender markieren den variablen Wert der Beute.
Der Zwangszusammenhang zwischen Demokratie und Diktatur
lautet, daß die Leute von Zeit zu Zeit als Souverän den
Sanktus (Lobgesang) anstimmen zum Status quo. Die Sansculotten stecken
noch im Schlammassel. Doch das OneWorldOrder des Kapitalismus gerät
wider die Schimäre der schlaflosen Schirmherren mehr und mehr
ins Wanken.
Die von der mentalen Mehrwertmaschinerie aussortierten
Überflüssigen werden sich gegen die Aussichtslosigkeit
ihres Daseins noch wehren. Und jedes nächste Regime wird die
unruhigen Zukurzgekommenen brutal niederhalten. Schon jetzt beginnt
dort der Morgen dämmerig dunkel zu werden, bald vielleicht
pechschwarz – in den stillen Silhouetten des primär privilegierten
Privateigentums.
Die Fraktions-Funktionäre und Friktions-Fürsten
trommeln mit den frostigen Fäusten fleißig-fuchsig den
Takt und lassen die Hominiden jenseits der metropolitanen Markscheiden
in ein schlechtes Licht rücken, in den moorigen Marginalien
der Menschenherden, sogar in einer gemengten Menagerie –auch
in der meist monotonen Tretmühle der Münchhausiaden.
Das Ellbogenrecht gewinnt mehr und mehr Oberhand.
In der Demokratie erscheint der ganze Aberwitz als legitim. Was
aber nun, wenn das legale Extralügengebäude über
kurz oder lang zusammenbricht? Die allerhand dekorierte Diktion
der Demagogie dekodiert wird?
Hohe Warte der westlichen Wertgemeinschaft
Die westliche, auch christlich-abendländische
Wertgemeinschaft befindet sich kontinuierlich wie konstant auf dem
Konkurskurs, kollidiert mit dem Krisenkontrast, korrespondiert gleichwohl
mit dem Feudal-Fetisch des Kraken- bzw. Kannibalen- Kapitalismus
weiter. Der Werbefeldzug des Korporationskorpus aus dem Status-quo-Staates
und den Bankier-Barden, Bankrottor-Banden sowie Krautjunkern faschistischen
Fabrikats fackelt nicht lange, auf der Fahrspur des kriminell kolonialen
Kriegskreuzes zu stolzieren. Während die parlamentarisch partizipierte,
demokratisch dominante Domänen-Despotie den Druck auf die heimische
Population dramatisch dreht, um den Dolce-vita-Dom und das Kaskaden-Kasino
der Besitzkasten-Pyramide im Kapriolen-Kastell hieb- und stichfest
zu festigen, gibt sie mit dem Feigenblatt des Humanismus sowie der
OneWorldOrder ihrer perfekten Kreuzzugs-Armada Order, in der Peripherie
der herrisch erdichteten Primitiven zu intervenieren und die dortigen
Naturprodukte zu privatisieren, respektive zu räubern. Als
Gegendienst haben die Zivilisierten-Zombie-Cäsaren des Novum
Romanum dingfest den Export der verwässerten Werkstattsverse
der westlichen Wertgemeinschaft parat:
”Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit,
Marktwirtschaft, Kapitalismus, Individualismus und Demokratie.”
Hinzu kommt eine weitere Liste der westlich allweltlichen
Werte wie ”Menschenrechte, Gerechtigkeit, Völkerrecht,
Frieden, Brüderlichkeit, Prosperität, Humanismus, Hedonismus...”
Tatsächlich taugen all diese als Gelüste
gelisteten Werte nichts als hohle Phrasen, als Litanei-List oder
Lockspeisen, die in die Schädel der Erdlinge massiv gehämmert
werden von der Maskeraden-Masse des madialen Meute-Metiers im Auftrag
von kaltblütigen Kassa-Klassen-Kreisen, um damit ein Syndikaten-System
mit humanen Szenario-Symbolen sympathischen Souveräns zu vernebeln.
Abgesehen von Ruhm und Routine der Parteien-Patriarchie und Journaillen-Junta
jubeln die indigenen Inspekteure der Intelligentsia die Errungenschaften,
den faulen neofeudalen Fortschritt, die Jägerlatein-Prophetie
der Profit-Piraten, die Privilegierten-Patrioten der Privatier-Prosperität
und die radikalen Lakaien des Leibeigenen-Liberalismus... Wenn z.B.
die administrativen wie privaten Advokaten vor dem breiten Publikum
für die Werte-Waren wie Menschenrechte plädieren, predigen
und werben, dann wahren sie inbrünstig das Individuelle des
Instrumentalisierbaren oder kalkulieren das Kulturelle der kollaborationsbereiten
Kollektiven, lassen aber über das Soziale schlicht Gras wachsen,
da sich hierbei um reinen Ruin der Lebenswelten dreht – um
millionenfachen Hungertod, um Pleitiers und Elendleider, also um
Armen-Armeen. Damit erübrigt sich das Recht aufs Überleben
im Arsenal der westlichen Werte-Varieté.
Ob Print-, TV- oder Net-Nebeldecke, das Monster-gemäße
mediale Mainstream zeichnet sich als ein normiertes Normativ der
Kopierer-Korporation ab. Nicht nur die Themeninhalte werden nivelliert,
sondern auch die Sprachspuren. Eine weiße Weisen-Wiese, in
der sich die Nachäffer versammeln, vor dem Nachtmahr von Zeloten
warnen, Zirkelzettel verteilen und das Zeitgeistzelt aufschlagen,
um Zitaten- und Zensur-Zirkus vorzuführen. In globo gleicht
diese Fabrikation des Gekrakels dem Inferno der Informationen und
den Marie-Mären über die Sintflut der Krisen-Kritiken
leerer Mehrwert-Meeren, über die Glorie des Grundtextes zum
Handeln mit Galeerensklaven, die gegenwärtig die migrantischen
Minoritäten in sich bergen – derzeit am Südrand
des Alten Kontinents. Kombiniert mit dem Katastrophen-Komplex und
Komödianten-Kommando des Menschenrechtsmetiers.
Die Forscher-Front schreitet fort, fotokopiert den
Freibrief für die Fronarbeit. Systematische Statistiken haben
die auf dem Fließband fabrizierten subtilen Studien zu schönen
und marktschreierische Schreiberlinge vor jeglichem Kontra zu schonen.
Wachsweiche Diktionen fungieren in ihrem antiken Kaff als universaler
Usus wie wohlgefällige Resultate ihrer weitsichtigen Kalkulationen.
Statistik stützt sich auf einen kalten Zahlen-Zyklus, den man
hin- und her drehen kann, bis das Wünschenswerte herauskommt.
Im Endstadium der OneWorldOrder geraten die meisten
Gesellschaften in die Fänge der kapitalistischen Kannibalen-Kraken.
Das ethnische Separationssystem des Novum Imperium stürzt,
spätestens nach dem Fall des kosmopolitanen Staatsgebildes
Jugoslawien, Nachbarschaften in den kruden Chaos und zugleich in
völkische Schlachtarena. Die Zerberus-Zöglinge der Hölle
und Homunkulus-Horden werden ausgiebig honoriert, nehmen neben den
Honoratioren und die Agenten der Journaillen-Junta Platz auf den
Stadion-Tribünen des systematisch in Szene gesetzten Titanen-Tribunals.
Im Olymp der Oligarchen-Gewalt angekommen, sticht
das Fäulnis der Koketten-Koalition als korrumpierte Kopie des
imperialen Impetus felsenstark ins Auge, konkurriert mit arg apokalyptischem
Appell-Amt und opulentem Applaus. Die herrische Aktion gegen die
Hungerheere mündet in der alten Attraktion der manischen Attacken.
Die Ständestrukturen stabilisieren sich als Fortgang der arischen
Exponenten-Expansion des supranationalen, respektive globalen Kapitals.
Der Sturm von Land in Stadt hält an im Endstadium des Empires.
In den Megapolis-Rändern schwillt jenes Riesen-Potential des
Prekeriats an, dessen Augenmerk aufrecht auf die Metropolen der
Reichtümer richtet. Was die Zunft der Ressourcen-Räuber
gegenwärtig als Routine registrieren, wird in naher Zukunft
zu einer kosmopolitan globalen Migranten-Revolte Wurzel fassen,
deren Routen von Süden nach Norden ihren Verlauf nehmen.
Loyalitäten und libertäre Rivalitäten
in allerlei Segmenten, Sektoren sowie strukturellen Systemen der
Global City, vor allem was die minorisierten Migranten angeht, gehören
zum Studie-Spektrum akademischer Akteuren und reaktivierter Akklamations-Akrobaten,
denen dennoch jeder Überblick abhanden kommt. Die NewWorldOrder
gerät hierbei mehr und mehr ins abend-dämmerigen Chaos-Meer.
Die Heuchler der systemischen Staatsstrukturen haben Heu und Stroh
im Kopf, wenn sie für wahr halten, über den humanen Hurikan
der Hungerheere dauerhaft Herr zu werden.
In Network und Facebook der normativen Facetten-Fabrik
fabulieren die Bataillone von Professionals, Akademikern, Managern
und konformen Studiensurfern, selbstherrlich zum Weltorden berechtigt,
Kommando-KoMissionare, kommende konfuse Konflikte zwischen Zivilisations-Zeloten
sowie zornroten Heloten zu dämmen, formulieren die Hierarchie
der sozialen Formationen aufgrund der affigen Affirmation. Der Amalgam
der suburbanen Nachbarschaften fault furios. Die Quoten der subalternen
Quartiere qualmen qualvoll, stehen kräftig unter der Kontrolle
der Querulanten. Heute in der Peripherie, morgen in Metropolen.
Dem Huserenstück der ”humanitären Interventions”-Regie
stehen der starke Ansturm der Revolten-Regimente der Armenarmeen
bevor. Allemal!
Selektive Systeme in Ständestaatsstatuten
Hervorsticht im imperialen Impetus die Architektur
des Argumenten-Areals, das im Argen liegt und die Arena der kulturalistischen
Konflikte kräftigt. Zugleich spielen sich mehrerlei mediale
Höflinge manieriert auf, manövrieren das Entstammen einer
imitierten ”muslimische Multitude”, deren Ahle sich
außerhalb der Zivilisierten-Zonen befindet und als typische
Topographie des Terrors ins Gewicht fällt. Die majoritären
Mentoren manifestieren einen Maniehäismus, na dem der mächtige
Okzident das Licht symbolisiert und der mangelhafte Orient die Finsternis.
Gründet sich die aus dem Kartoffelsack gezaubert
Leitkultur auf der Barbaren-Skelette in der Barolina-Silhouette?
Auf den Fersen von virtuellen Versen? (...) Die Agenden hinter dem
Agenten-Theater sind vielfältig. Mannigfaltig. Auch ihr Lemma.
Schandfleck verbreitet sich. Der Westen hinterläßt ihn
nicht, er wird selbst einer.
Res publica publiziert primitiv Parlamentarisches.
Ein libertäres Regime gründet sich auf den Standbeinen
der autonomen Individuen und negiert die Demokratie der rigiden
Rivalitäten, um die inszenierte Mehrheit der Regimenter zu
regulieren. Das gilt zugleich den potenten Projekt der Integration,
das von einem volksstaatlichen Kollektiv ausgeht und kollektive
Charakteristiken zum Wechseln voraussetzt.
Die operative Option des Westens nimmt rasant an Fahrt
auf in immer mehr Winkeln der Erdkugel.
Integrationale Initiativen und Projekttouren intensivieren
den Druck auf das unter Sonderrechte gestellte Humankapital bzw.
Menschenmaterial, was ihnen als Klientel zustatten kommt. Es inspiriert
ein experimental essentielle Elimination, ein komfortabel selektives
Kontertrubel, ein solide kreatives Korrektiv der Karriereleiter.
Der Säkularismus der deutschen Bundesrepublik
stellt ein systematisch scheinheiliges Drama dar, was die laizistischen
Prinzipien angeht – unter zweimaligem Klerikal-Kartell mit
Glockenturm und Karrieresturm, mit Kolonisatoren-Kompaß und
Ko-Missionaren-Mist.
Der hanebüchen humanitäre Handel der integrational-intriganten
Sektor-Sekretäre läßt sich als banal wie brisant
mit fatalem Fanfaren-Fanal und instrumentalem Final registrieren.
Da fühlen sich die Genre-Geister sowie Manieren-Meister gerufen,
den Mißklang im Musentempel der Muselmannen-Motiv zu manövrieren
und mäßigen.
Die Demagogen-Domäne dominiert despotisch über
das öffentliche Denkvermögen. Das Debatten-Debakel liegt
zutage. Allen voran im Fetisch-Feld der Thematik Assimilation und
Integration, Nationalstaat und seinen Reglements bezüglich
der Untertanen-Formen in fakturierten Fragmenten, Folgerechten,
Faktum und ureigenem Unikum.
Die Leitkultur limitiert die zu Fremdlingen ausrangierten
Kreaturen. Die Lehrfabriken nehmen sie in die Mangel der Libertinage-Lakaien.
Wohlgenährte Literaturwerkstätte gibt es zuhauf wie institutionell
initiierte Infoläden. Informationen und literarische Produkte
mangelhaft oder instrumental. Hier und da ein paar narrative Experimente
und Exemplare. Haftbar für den ultimativen Selektionssektor
des Systems. Der infertile Nachrichten-Nebel trübt die Aussichten
auf den helllichten Horizont. Die Honoratioren in formalen Foren
bedienen sich der Humanitas der Horizontale, jedwedes Ammenmärchens,
das selbst die so hartgesottenen Hofreporter in die Bredouille bringen.
Parteien-Barone und Patrone beklagen sich über den tief dunklen
Schuldensumpf, gleich dann lauthals über den Unterschlupf der
”Illegalen”.
Der Durchblick getrübt. Nicht reumütig.
Niedrigniveau-Platoniker auf den plakativ planierten Plateaus des
Planeten und in den platten Papp-Booten beobachten das desolate
Tempo der Repressions- und Manipulationsmaschinerie von hohem Ein-Fluß.
Unter der diktatoralen Dominanz des parlamentarisch
postierten Parteiklüngels expandieren die Menschenmengen migrantischer
Minorität unverrückbar, denen tagaus tagein der Absturz
ins Prekariat bedroht. Un dies unter dem heilen Himmel der Prosperität.
Willentlich oder nicht, die Stamm-Einwohner verhalten sich als obligate
Oberlinge – auf ihrer Ottomane mit einem gebräunten Bretterwerk
jener Vokabulars, welche im Blätterwald unter dem grauen Wachtturm
der Wahnbilder und willfährigen Wildhüter ausgereift erdichtet
und verabsolutiert werden.
Der Import-Kelek und die Export-Kälte
im Port des Portefeuilles
Henryk M. Broder im Kelek (Floß aus aufgeblasenen
Ziegenbälgen – Fremdwörterbuch!), einer der nützlichen
Pausenclowns im diskursiven Zensur-Zirkurs, bläst auf den publizistischen
Flöten, wenn ihm der Media-Moloch die Flöhen hinhält.
Er bekennt sich zwar nicht zur Kabbala, negiert aber den Jehova
auch nicht. Es berührt und beunruhigt ihn nicht, wenn manche
ihn auch als Boulevardblätter-Schurke und giftige Bellizistengurke
betiteln.
Necla Kelek negiert nicht den Herren der himmlischen
Heerscharen, nivelliert lediglich die Negation der islamischen ”Negriden”
und den Fetisch des ethnischen Kollektivismus der Genesis des Germanicus.
Ihr zotig zimperlicher Zorn gegen die Zeremonien des Homo Islamicus,
gegen ihre frostig frommen Formen, fundiert auf dem evangelikanen
Feindbild-Event, in der Tat auf dem Zerwürfnis in Wert vom
zopfig karikierten Zero. Sie greift den Emeritus Prof. Dr. Klaus
J. Bade in der ”Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom
9. Mai 2011 an, reduziert ihren Zerriß auf den finanziell
existentiellen Fuß des ”Sachverständigenrats deutscher
Stiftungen für Integration und Migration”, dessen Abschluß-Fluß
nicht im Daten-Delta ihres Kontos vorkommt. Für sie geht es
um die Marie aus den halbamtlichen Förderkassen, die ihr nicht
als minoritäre Marionette-Mulattin der Majorität fuhrwerkt.
Im breiten Publikum wird sie scheinbar nicht ernst genommen. Sonst
hätte sie auch einen Bestseller bewerkstelligt, auf den Markt
der schwarzen Kunst gebracht und den triftigen Schritt zum oberen
Besitzstand vollzogen.
Nach Keleks Keller-Kälte-Klagen fußt Professor
Bades Rat auf der konservativen Camouflage, dem defekten Rad der
Integrationsgeschichte, dekoriert es mit popeligen Optimismen und
doppeldeutigen Dokumenten. Für sie und ihre Keller-Klüngel-Klugen
wie Alice Schwarzer, Ralph Giordano, Henryk M. Broder, Seyran Ates,
natürlich Thilo Sarrazin u.a. genügt es, ihr Urteil gegen
das muslimisch imaginär intimes Patriarchat zu fällen,
wenn sie sich in einer Flaniermeile einigen Evas mit Kopftuch begegnen.
Daß diese weiblichen Zweibeiner und selbstbewußten Demo-Kreaturen
ungehemmt in makellosen Magistralen erscheinen, wird von den arisch
aufklärerischen Kaskade-Maskerade-Kameraden nicht nonchalant
als lautere Normalität registriert, sondern als normative Novität
wider die populären Perspektiven der Potentaten-Partie. Ihr
Big Busineß basiert in globo auf dem Katzenbuckeln vor der
Intelligenbestie, im Kelek im Spree-Strom zwischen ministerialen
Gewaltzentren unterwegs, parallel mit symbolischen Kapriolen eines
Bussards.
Die Keller-Kultur-Kompagnons paralysieren eine ganze
humane Sorte, stützen ihre Attacken auf jene Soziopathen von
etwa einem Prozent, abstrahieren ihre Untaten. Ob sie dann die Gesamtheit
der islamisch allochthonen Mulatten motivieren und ermutigen wollen,
zur autochthonen Autorität zu mutieren, bleibt ihr Geheimnis.
Diese Amazonen, Amigos und Amenzonen-Zöglinge haben mit ihren
Sakramenten sowie fingierten Fragmenten nicht weiteres verdient
als Sarkasmus, Spekulativ-Satire und Spektrum-Spaß mit dem
spitzen Spieß. Sie lassen sich als Szenenspezies in der speziellen
Sperrsphäre der Status-quo-Statisten stempeln. Die Karriere
in der Folge.
Die Differenz der Besitzstände wurde übertragen
auf das Recht des Ethnischen. Sie fundiert auf der kulturellen Identität
des anderen, die eigentlich von dem eigenen Ideal definiert wird.
Gewaltgeladener Aufbruch der Elenden kommt daher als Fluch und Flucht
zutage. So wird z.B. die christliche Majorität, die den Takt
angibt, den islamischen Minoritäten keine andere Wahl lassen,
sich zur Identität ihres vom Obrigkeitsorder determinierten
Daseins zu bekennen oder mit den furiosen Folgen ihrer Bockigkeit
rechnen: Deportation!
Necla Keleks aufklärerisch ariosophisches Kalkül
enthält die Zuversicht, zuwenigst monatlich eines frischen
Dossiers zu bemächtigen – mit überalternden Attitüden
sowie übrigen Illustrationen, Impulsen und Instrumenten der
zuvor fleißig institutionalisierten Intrigen-Riten. Sie verfügt
über Wissens-Ressourcen zwischen lieblichem Leitstab und leiblichem
Leidstab, solange die liederlich eurozentrisch zivilisatorischen
Zotenreiter und Ritualritter dem demokratischen Despoten am Bosporus
mit Bravour Beistand leisten, der wiederum seine Millenniums-Millet
vor allem im Groß-D-Land den Weg in das monetär moderierten,
mondial wie mondän modernisierten Mekka der Muselmanen-Missionare
geradewegs ebnet. Unter diesem grau-wolkigen Teuto-Himmel reitet
Necla Kelek carte blanche den Amtsschimmel.
Löcher hat Necla Keleks Kelek. Sie muß
soeben eine Nußschale anschaffen. Dennoch wird ihr nicht gelingen,
sich zu einer respektablen Mäuse-Mentorin zu mausern. Bis ihr
Werdegang vergessen geht – als Granteloma, der die völkisch
dominanten Dragoner ein (Kopf)Tuch feucht aufs Auge drücken.
Das alles, obwohl es auf dem Integrationsindustriegelände einen
getrampelt glatten Pfad gibt. Da aber vernebelt der Kulturalismus
den Horizont weit und breit. Nicht der biologisch bornierte Rassismus,
dem eigentlich eine intensive Intention innewohnt. Die arische Rasse
kommt dann nur als ein wildes Gerücht angetanzt. Nachhall findet
sie nachgerade im Umkreis der Narren. Dagegen pflegt der Narziß
einen Sozialchauvinismus, im Rivalenring mittlerer Besitzstände.
Es dreht sich hierselbst entweder um den steilen Aufstieg aufs Eliten-Parkett
oder um den Absturz in den systemischen Schmutzpark der Prekarianer
und sonstigen Sonderlinge. Systematisch selektiert, sicherlich separiert
und nach dem Bedarf sortiert.
Islamophobie und Allemanen-Allgemein-Allüren
Von pseudelinks bis de facto rechts halten sich die
autochthonen Allemanen für elitäre Geistes-Athleten, die
hinter sich gerne die fremden Erdlinge haben wollen. Sie verkünden
täglich aufs Neue das Ende der Utopien und fügen hinzu,
daß der Antiimperialismus von langer Hand unumkehrbar überholt
sei. Sie hantieren nur noch mit den Messagen der Kurier über
Katastrophen-Furie, wiederholen den Widerruf auf dem Kurs, wie die
Sage sagt, daß der Einschlag eines Riesen-Meteoriten die Dinosaurier
ausgerottet hätte. Mancher Aufschrei der üblichen dementen
Halbseidenen aus der mental medialen Status-Stuben lenkt ihre Denke.
Sie fundieren jegliche faule Frondeuren-Formation gegenüber
der Vorderfront des Anti-Fron-Forums empörter Elenden.
Die intellektuell initiierte interkulturelle Prostitution
der virtuellen Weißwäscher fußt auf dem Lehrgebäude
des kruden Kulturalismus, um die Armen-Armeen in den Rand des sozialen
Areals zu verdrängen. Hingegen melden sich immer mehr Federhelden
und Tastaturtreter zu Wort. Die autonomen Autoren des kosmopolitanen
Kollektivs artikulieren die majoritären Momente im Gesellschaftsgebäude
und attackieren die Argumentationsarsenal der argwilligen islamophoben
Isolationsinstrumente intriganter Integratoren bzw. selektiver Assimilatoren
sowie kulturalistischen Kolonisatoren. Die strukturell installierten
Systeme des germanophil homogenen Volksstaates halten noch. Wankelmütig,
aber gewaltsüchtig. Die waschechte Frage lautet nun, ob sie
gerade ins Wackeln geraten, sondern wann.
Zwischen archaischem Argwohn und arischer Arabeske
arrangieren die Urheber des Paragraphen-Pathos und des parlamentarischen
Partei-Parolen-Ethos mit einem Ellbogen-Elaborat für die Integratoren.
Sie bwerkstelligen aus der Melangen-Menge der Fremdlingen den Werkstoff
für die Reproduktion des Humankapitals, leugnen das Bewußtsein
als bewußtes Sein, können jedoch auf den Wahlspruch nicht
reagieren, wo der Wall des Eigenen endet, wo er gegen den Anderen
beginnt, vor allem gegen den Orient. So schleudern sie gegen alle,
die sich gegen das demokratische Imperium stellen, den Bannstrahl
der Menschenrechte, auch des argen Evangelikanen-Events, der emsigen
Emanzipation gemäß der Emphase des Empires.
Es scheint in den Weiten der humanen Mehrheiten still
zu sein. Tierisch Trügerisch? Denn man kann das Brummen der
Herden und Horden von überall her hören – auch wenn
noch nicht als Sprache. Wenn es so weit ist, dann trägt sie
den sozialen Zündstoff. Daher schrillen alle Alarmsirenen des
abendländischen Ambitionen-Areals. Zugleich kommt das Räderwerk
der inter-imperialistischen Rivalitäten und Polaritäten
zutage. Gerade noch gelingt es ihnen, insgeheim wage Koalitionen
zu kreieren und unüberhörbar zu lärmen. Hundsgemein,
wenn die Verelendeten im Kontra-Chor den Sonnensong anstimmen. Eine
Reihe Länder lassen sich von der Angst davor allerdings nicht
zu paralysieren.
Den Islam als Duplikat des Christentums akzeptiert
die majoritäre Zivilgesellschaft nicht, sondern viel mehr als
einen elenden Bastard seiner selbst. Nicht als integrationswillige,
sondern parasitäres Prekäriat im Korpus des Volksstaates.
Ob diese muslimische Multitude, die sich den Direktiven der selektiven
Assimilation direkt sperrt, in die Deportationslager eingewiesen
wird und wann, bleibt natürlich ein Geheimnis der Repräsentanten
und Honoratioren der ethnisch homogenen Germanen-Gemeinde.
Islamophobie kommt nicht vom Rand, sondern von den
Mainstream-Systemen. Die mondänen Marionetten im NGO-Gewand
hausieren von Tür zu Tür mit dem Humanismus im Gepäck,
hantieren mit Händel zwischen den Hurien und Humanen, handeln
dann mit Krieg und Krise auch zuhause, binnen der Feste Okzidentale.
Allemane Allüren alarmieren subalternierte Papagei-Patrioten.
Wer unter ihrem Kommando keine Katzbuckeln-Kariere kleidet und kopiert,
kapiert, daß er mit der Deportation zu rechnen hat. Wenn nicht
gleich heute, dann morgen sicher. Germanophiles Gemeinschaftsgenre
läßt es geschehen, was den Eliminierten als Kismet auf
der Stirn geschrieben steht. Als Galeerenhäftlinge angekommen,
werden sie in der Luft schweben.
Summa summarum wird die marginalisierte muslimische
Mulatten-Multitude von der Integrationsmaschinerie der Majorität
stereotypisiert, jenen subtil obskuren Gremien, die sich als ganz-
oder halbamtlich auftun. Auch im protegierten privaten Projektglanz
lassen sie die eingewanderten Erdlinge als Extras des randständigen
Episoden-Events agieren, weit Wenigwertiges fungieren mit den Fossilen
der volkstümlichen Folklore, dem exotischen Kost und erotischen
Bauchtanz figurieren. Das Turmtheater des Tartüffe-Trainings
wird so lange wiederholt, bis dessen frivol fabrizierten Figuranten
sich der Hochsprache mächtig erweisen und das Zeugnis erhalten,
das enthält, daß sie die Fähigkeit haben, dem demographisch
dokumentierten Bedarf nach als integriert zu gelten. Als artig akklimatisiert.
Amtlich zuvörderst als Bürger akklamiert. Als Besitzstandsbarden
öffentlich mit Bravour aktualisiert. Als demagogisch demokratische
Untertanen durch die selektive Assimilation also, zwischenzeitlich
als geziert Gezüchtete der Zwangsassimilation. Der ethnisch
homogene Volksstaat kann nicht verschmerzen, daß sich seine
Einwohner in Vielfalt und Eintracht entfalten und an anderen Gebräuchen
jenseits der germanophilen Weltwilder festhalten. Der Gewaltapparat
der Überlegenen wendet die Gesetze der Selektion an.
Die Laien-Lobby gegen den Laizismus
Jahrzehnte alte Frage bleibt beleibt: Worin besteht
die Intention für den Gebrauch der Integration? Worauf zielt
die Stabsstuben-Strategie? Unter welchen Prämissen müssen
sich die eingewanderten Eigenarten messen lassen, damit sie zu aktiven
Akteuren im Alltagsgeschehen erklimmen? Auf welchen Strukturen?
Welche Instrumentalien benötigt noch die Werkstatt der integrationalen
Varieté? Und welche Form von Ambitionen? Germanisches Genre
pur ohne generelles Gemenge? ”Wertegemeinschaft” des
Volksstaates? Oder die Republik der Staatsbürgernation?
Längst läßt sich nicht leicht vernebeln,
daß die Integration und Identität als kunstvolle Kraftworte
verwendet werden, das hegemonale Gewalt-Gewitter über die als
Andere oder Wilde Aussortierten nah und fern zu intensivieren, dessen
Viren-Fundus maßgeblich aber im Fortuna-Fort zu konsolidieren
und den Kompaß des Kollektiven, des Kosmopolitismus definitiv
zu entsorgen, das demographische Ersatzarsenal kompakt mit Fron-Fakiren
von außerhalb zu versorgen.
Der Terminus ”Migrationshintergrund” fungiert
als Trick, alte Eselsbrücke, den Grabhügel zwischen Alteingesessenen
und Spätankömmlingen anzuspitzen – als variables
Werkzeug der statistischen Asymmetrien und systematischer Szenarien,
Status-quo-Symbolen und struktureller Synthesen. Theatral thematisiert
wird eine anonyme Melange als minorisierte Menge, um die kulturalistischen
Klassifikationkriterien zu zementieren sowie den irritierten Berufsstand
der Integratoren mit intim imaginären Impulsen zu einer festen
Institution von Bestand zu manifestieren. Die in natura prinzipiell
integrierte Intelligensia fabuliert neofeudale Fakten als Fahrspuren
für den Morgen, fallweise als Fairness.
Die ganze Tragikomödie trägt die Fragmente
der Intrige, die indigenen Individuen über jegliche Schichten
hinaus als überlegenes Genre zu generalisieren. Eine Wandel
der Regel gemäß der gegenwärtigen Genese schließen
die Gewalthaber aus, was vor allem die Position der Glaubensgemeinschaften
angeht. Die Aktualität der Säkularität. Trotz einer
Parodie des Staatsoberhaupts, daß der Islam mittlerweile zur
BRD gehöre, wird er generell als systematisierter Stachel im
Korpus der germanophilen ”Wertegemeinschaft” weiter
ins Auge stechen. Weder wird es einen heimischen Islam à
la Allemnia geben, noch ein Christentum Made in Germany. Was bleibt,
ist die Frage nach der laizistischen Leitlinie wider die Laien-Lyrik
und Litanei der abrahamitisch monetheistischen Mottenkiste. Doch
die manierierten Leitkultur-Mandatare der Majorität riskieren
keinen Blick darauf und halten fest an der frommen Formel der biblischen
Blütenlese.
Lazismus setzt die Trennlinie zwischen dem autonomen
Individuum und der religiösen Kollektivität voraus. Darauf
fundiert die Scheidewand zwischen weltlich Staatlichem und göttlich
Jenseitigem. In welchem Stein eigentlich gemeiselt, daß das
bundesdeutsche Säkularitätssystem die Kirchen protegiert,
sie in gesellschaftliche Diskurse einmischen läßt, dies
mit der Bekenntnisfreiheit begründet und schließlich
das weltlich Rechtliche vom Rechtgläubigen trennt? Es läßt
sich nicht akzidentiell zensieren, daß die Zivilisierten-Zentren
des globalen Imperiums über den frommen Staatssystemen ihren
Schutzschirm halten. Die kriegskreischenden Kolonisatoren attackieren
zuvorderst die Länder mit laizistischen Tendenzen und Traditionen,
ebnen den klerikalen Lakaien den Weg zum Gewaltapparat. In Allemania
kommen die Oligarchien-Organe allgemein mit Muselmanen-Musentempel
leichter zurecht als mit den Verbänden unter dem Leitfaden
des Laizismus. Die laut beklagte Islamophobie gehört zwar zum
Mainstream, aber fundamental als systematische Folge der Manipulation
durch die Leitmedien. Denn im Hintergrund des Scheinbaren dreht
es sich bei all alltäglichen Allüren und Attitüden
allein um die all-gemeine Systemstrategie, die sozialen Gegensätze
zu ethnisieren bzw. zu kulturalisieren. Der Impresario der herben
Integrationsindustrie als subalternes Ethno-Sektor der Groß-D-Land-AG
minimiert das Real-Gewicht des autonomen Individuums, verstänkert
die Natur der Nachbarschaften in globo, verstärkt den kulturalistisch
kursierten Neid, neigt dann zum Mitleid mit den Unterlegenen hin,
postiert und posiert extravagant zwischen Inklusion und Exklusion.
Es dreht sich hierbei nicht darum, das Defekte zu verbessern, sondern
es mit Trübem zu verwässern.
Die karnevalaske , Karriere-kompetenten Anstalten
wie ”Deutscher Islamkonferenz” und ”Integrationsgipfel”
haben die Kommando-Stil des Intriganten-Spiels zu regulieren und
dem Werdegang vom homogen Nationalen zum heterogen Kosmopolitanen
Barrikaden aufzubauen. Die administrativ bestellten Akteure suchen
die Hintertür zum Dialog, um den Tribalismus der Stammtisch-Sokratesse
mit Argumentations-Allüren entgegenzutreten. Flotte Sprüche
haben sie reichlich im Portfolio. Erstarrt unter der Goldelse und
Barolina-Blick auf den Hegemonal-Ambitionen. Beim faktenarm fabrizierten
Alarmismus hinterwäldlerischer Angsphantasien gegen Hurra-Husaren
ethnophober Brüllen-Brüderschaften. Ihr Augenmerk richtet
sich nicht auf die Aura der libertären Lyrik, sondern auf die
Litanei des Autoritären als Quelle der Butterbrotgeber. Die
humanen Horen drohen unten dem gewaltigen Gewicht des trüben
Terminus Integration flöten zu gehen
Als delegitimiert reagieren die Fetzen-Philosophen
und Netz-Foristen des Novum Humanum auf die Kritik an den brillanten
Borderline-Barden und Bankier-Banden unter dem Schmutzschutzschirm
der Zivilisations-Cäsaren. ”Humanitäre Intervention”
ersetzt den kolonial besetzten Trivial-Terminus und inflationäre
Sprachbilder, um die unterlegenen Legionen der humanen Herden als
inferior, minderwertig einzuordnen. Mit der postmodernen Missionaren-Manier
und dem Huren-Hirten-Humor postiert sich das Protektorat der Emanzipation,
stellt sich vor als Elevin-Element der Eliminator-Imperatoren. Evangelikale
Eulenflucht-Lakaien bequemen sich mit der Latrinen-Literatur und
dem Jägerlatein der Bekehrten für die Akolaypse in Babylon
wie gestern, gegenwärtig im Kosmos der Kröten-Kompagnons
allemal, wenn die Kosmopolitanen nun den Gehorsam verweigern, komplett
unter ”star and stripe” zu kommen und ihr Leben zu fristen.
Integration wird nicht sozial definiert, sondern sensationell
kulturalistisch. Wie Orpheus, der weltläufigste Sänger
in der antiken Mythologie, orchestrieren die Projekt-Professionellen
und Assimilations-Asse der autochthonen Überklasse mit Triumphgeheul
nach dem Feldzug gegen einen urbanitätsfremden Ungeheuer und
tribale Banden-Barden. Stromlinienförmige systemkonforme Schreiberlinge
und peinlich poppige Papiere der platonischen Plagiatoren gehen
ihnen an die Hand.
Integration, eine Farce, als faschistoides Phantasie-Produkt,
dessen Faktura die halbwertigen Allochthonen zu vergleichen haben.
Markante Merkmale der autochthonen Autorität, der zufolge der
Parteien-Palaver partizipierten Obrigkeit scheinen so mental mystifiziert
zu sein, daß manche Mahner gleich ins Grübeln geraten,
wenn die Vokabel überhaupt zum Vorschein kommt – als
Maßregel des Menschenmanagements und als Latrinen-Lamento
im Lager.
Humanismus und NGO-Nomenklatur als normative
Makulatur
Der Mitleidsmarkt floriert. Humanitäre Hilfswerke
fiebern nach, die mannigfachen Konflikte nicht endigen, sondern
allerenden in die Länge strecken zu sehen und so Lichtblick
auf Spendentöpfe auch künftig zu pflegen.
Notebene: Die Not ist das Butterbrot der NGO-Nomenklatur.
Sie wurzelt in allerlei Katastrophen – von Natur-Unheil über
Ethno-Dramen bis zu Migrationstragödie. Nicht einmal in Mini-Marginalien
finden sich Erfolgsnotizen ihres Handwerks. Die Not bleibt ihr Gott.
Frivol und flott. Sternen-Schrott zwischen Abend- und Morgenrot.
Das Gebot und Plot. Trott und Verbot
Das Groß-D-Land hält sich zwar aus der
Meuchelei heraus, versucht jedoch, den Gauner-Gesang andersartig
anzustimmen. So überbrachte das Prinzipal des Auswärtigen
Amtes an der Spree, Guido Westerwelle, Mitte Juni 2011 der Bengasi-Pack
7,5 Millionen Euro. Sein Partei- und Kabinettsfreund Dirk Niebel
versprach dem Meute-Rat eine weitere Summe von 7,5 Millionen. Der
kurzfristige Besuch der beiden wurden von NGOs begleitet, und zwar
mit mancherlei medizinischen Gütern im Gepäck. Diese milde
Gabe soll für den Schutz der schwarzen Menschenlandschaften
zu Gute kommen. Etwas wäre geschehen, wenn die Libertinage-Legionen
mit ihrer Lynchjustiz und Jagdparties und die Dunkelhäutigen
in ihrem Gewaltgefilde aufhören. Folglich betrat der Berolina-Bote
die Linien jenes Prokrustesbett-geilen Potentaten Nicolas Sarkozy,
der mit romanesken Kommentaren die Terror-Romantik und Turbo-Tortur
in die Wege leitete, zuvor Tausende von Romas in Elendsgegenden
der Balkanien deportierte, um das ultra-nationalistische Votum der
Grande Nation ultimativ für seine Wiederwahl zu garantieren.
Die Menschenrechtsmetapher wird unter dem buschigen
Bombenhagel tief in Beton gegossen. Auf den humanitären Trumpf
sind die Triumphatoren angewiesen. Und Siege haben die Riesen-Regenten
des kranken Krakenkapitalismus nötig, damit sie unter dem imaginären
Regenbogen hinter dem Wüstenstaub auch den fiktiven Systemsong
weiter singen können. Selbstgerecht. Symbolisch-sympathisch.
Szenarisch-arisch. Artikularisch-artistisch.
Die Regentschaft der Neuberliner Republik unter den
Glaskuppeln des Reichstages mit Merkeln und Westerwellen kann weiter
vor sich werkeln, konzipiert konstruktive Kontakte mit konventionellen
Dynastien neofeudaler Konformität sowie mit Prinzipalen und
Usurpatoren urbaner Unitäten in den von Tumult und Trubel überzogenen
Weltgegenden, pflegt pfiffig philanthropische Propaganda-Paraden,
um ihr hegemoniales Hoch im Alten Kontinent harthörig zu harmonisieren.
Der grau-grüne JoJo-Fischer und sein Weggefährte DC-Bandit
bezogen Position für die Provision des Invasionsinfernos, um
für einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu punkten.
Währenddessen werben die Weißwäscher der Vierten
Gewalt für das Sterben in Maghreb und Vorder-Orient. Die Berolina-Bereitschaften
mit ihren Expansionsambitionen exerzieren mit den Wegelagerern in
Maghreb als Wetterfahnen-Verbündeten exemplarisch, dessen genudelten
Häuptlinge im gewogenen Gewaltapparat ihre Untertanen am Hungertuch
nagen lassen und als Galeerensklaven erfassen. Davor zittert nicht
nur die Zukunft der Zivilisation...
Seit dem Anbruch der Hochsaison 2011 hüllen sich
die Mainstream-Medien, aber auch die Quoten-Kumpel der Qualitätspresse
schier in Schweigen, da das barbarische Bombardement Libyens schwer
zu rechtfertigen scheint und zugleich der schwarze Afrika ihren
Verdruß gegenüber dem Interpretationsimpuls der UN-Resolution
1973 laut und laut artikuliert, den Gewaltstreich sowie den Giganten-Gipfel
samt seinem Glanzpunkt in Grund und Boden verdammt.
Mit dem medial hochverehrten humanitären Humbug
und dem mentalen Memorandum der Menschenrechte als spröder
Strohhalm, an dem sich die NGO-Nomenklatur klammert und mehrfach
memoriert, schmieren die abendländischen Mäuse-Aristokraten
jene Autokraten sowie Autoritäten, die sich ihnen treu dienen
und ihren Surplus extra vermehren.
Zum schauspielerischen Schutze der von Regime-Schergen
scheinbar gepeinigten Einwohnern des Wüstenstaates legten die
archaisch arischen Eliten, Promotoren und Protagonisten über
Tripolis einen braun-blutigen Bombenteppich und setzten den roten
Hahn aufs Dach, um eine – wie von ihnen virtuell visitierte
– humanitäre Katastrophe lahmzulegen. Allen Ernstes?
Tatsächlich zielen sie auf ein Treuhand-Regime und darauf,
dort ein Protektorat zuwege zu bringen. Mit Troll und Trommel. Mit
Tamtam und Trubel.
Die Laien der Latrinen-Lyrik lesen den Kritikern der
Kriegskunst-Kriminellen Leviten. Die Kreuzzugs-Kamarilla vespielt
dennoch jeglichen Kredit. Argumente der Aggressoren kommen, wie
lange man auch immer sucht, nicht ans Licht – nicht einmal
in Fragmenten. Vielmehr nimmt die Barbaren-Partie der Hochstapler
mit Bravour Überhand. Milliarden von Zweibeinern bergt die
Melancholie, auch das Melodrama der Zombie-Cäsaren.
In irgendeinem Ende der Erde memoriert ein Jüngling
die Memoiren eines Résistance-Republikaners, eines zeitnahen
Revolutionärs, verwirft den imperialen Impuls des verbalen
Menschenrechts-Memorandums und den zyklischen Zensur-Zirkus der
mentalen Moralapostel wie eine Zombie-Zero in den Morast –
als ein jeweils jämmerliches Armutszeugnis des zeitgemäß
zivilisatorischen Zwiegesangs. Er erkennt dabei die Leitlinie, die
Chamäleons von seiner Seite der Barrikade zu entlarven und
den Antagonismus zu lokalisieren zwischen den enteigneten Pleitiers,
Parias, Proleten von Milliarden und den Privatier-Parasiten mit
ihrer High-Tech-Tyrannei – getürmt auf dem Balken der
Noratlantischen Militärpakt-Maschinerie. Aber auch auf der
Varietät des Vasallen-Venus sowie der NGO-Nomenklaturen, die
vor den domäne-demokratischen Despoten robben, und jene bitter
enteignete Erdlinge, die sie als grobe Barbaren betreuen, lauthals
in den Ohren liegen, unter der robusten Kommandogewalt der entarteten
Zyklopen-Zivilisation zu roboten. Die Freiheit und Liberalität
erwiesen sich längst als eine Libertinage der kranken Liebediener
der Rentier- und Besitzkaste.
Humanismus als Horizontale oder Humbug –
Frontex-Flotten-Front und Flucht-Fluten
Es geschah Ende März und Anfang April 2011. Ein
Seelenverkäufer mit afrikanischen Migranten trieb sich 16 Tage
lang im Mittelmeer. Von 72 Passagieren überlebten nur neun.
Knut Mellenthin erzählt in ”junge Welt” vom 10.
Mai 2011. Über das bisher ignorierte Drama berichtete erstmals
das Londoner Blatt ”The Guardian” vom 8. Mai 2011. Demnach
stach das Boot am 25. März in Tripolis in See – unterwegs
zur rund 300 Kilometer entfernten Insel Lampedusa. An Bord befanden
sich 47 Äthiopier, sieben Nigerianer, sieben Eritreer, sechs
Ghanaer und fünf Sudanesen, unter ihnen zwanzig Frauen und
zwei kleine Kinder.
Nach 18 Stunden Fahrt geriet der Kasten in Seenot
und verlor Treibstoff. Mit einem Satellitentelefon informierten
Passagiere den in Rom lebenden eritreischen Priester Moses Zerai.
Er alarmierte die italienische Küstenwache, die die Lage des
Bootes feststellte und dem Pater versicherte, daß alle zuständigen
Stellen unterrichtet worden seien.
Tatsächlich tauchte wenig später ein mit
dem Wort ”Army” beschrifteter Helikopter über dem
Kahn auf. Der Pilot ließ Wasserflaschen und Pakete mit Keksen
herab, gab dem Kapitän durch Zeichen zu verstehen, er solle
auf Kurs bleiben und die Ankunft eines Schiffs abwarten. Dieses
erschien jedoch nicht.
Am 27. März war der Treibstoff verbraucht, es
waren kaum noch Wasser und Lebensmittel vorhanden, und das Boot
trieb nur noch mit den Strömen. Nach zwei Tagen befand es sich
in Sichtweite eines Flugzeugträgers. Nach Angaben von Überlebenden
stiegen zwei Düsenjäger auf und überflogen das Boot
in niedriger Höhe, während die Insassen ihnen verzweifelt
zuwinkten. Auch jetzt kam keine Hilfe.
Nach Guardian-Recherchen handelte es sich vermutlich
um den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulles,
der zu diesem Zeitpunkt dort operierte. Französische Marinestellen
bestritten zunächst, daß sich der Träger zur fraglichen
Zeit in diesem Gebiet befunden habe. Als die Reporter das Gegenteil
bewiesen, verweigerten die Franzosen jeden weiteren Kommentar. Ein
NATO-Sprecher erklärte, daß bei der Allianz keine Notrufe
des Bootes eingegangen seien und daß es keine Berichte über
diesen Zwischenfall gebe.
Während der folgenden zehn Tage starben die meisten
Insassen des Schiffs an Durst und Hunger. Als das Boot am 10. April
wieder an die libysche Küste getrieben wurde, lebten nur noch
elf Menschen, danach noch zwei weiteren.
Das internationale Recht verpflichtet alle, Schiffbrüchigen
zu Hilfe zu kommen. Darüber hinaus rechtfertigt der nordatlantische
Militärpakt seinen Krieg gegen Libyen explizit mit dem Schutz
von Menschenleben. Beklagenswert ist zudem, daß sich die humäniteren
Hilfswerke wie ”Borderline Europe” mit dem Tripolis-”Despoten”
befassen und von der oben kurz geschilderten Tragödie keine
Notiz nehmen.
Das zum Heulen routinierte Husarenstück des Hurra-Humanismus
spielt am Limes der Bankmagnaten-Bastei. Das Faktum, daß seit
Jahresbeginn 2011 im Mittelmeer mehr als 1.200 Bootsmigranten ertranken,
finden nicht einmal in Marginalien der botmäßigen Bastion
der aufklärerischen Postenjäger, der Protagonisten der
kulturalistischen Korrektur des Sozialen, der ”Fünfte
Kolonne” des supreimperialistischen Expansionsregimes, der
Pax-Europenum-Papageien, der Borderline-Bosse und Propaganda-Protegés
der ”humanittären Interventionen” unter dem lächerlichen
Label NGOs keinen Platz. Die Seelenverkäufer der morgen-dämmerigen
Mohren kentern vor Sirenen und Umkehr-Signalen der Frontex-Formation,
die auf hoher See manövriert. Der Gottesacker unter dem Salzwasser
weitet sich unausgesetzt aus, und das breite Publikum des nordischen
Prosperitäts-Parketts denkt – wenn Sommersaison –
nur noch an seinen störfriedensfreien Strandferien an den Küsten
des mediterranen Teichs.
Wenn das Initiativ-Unikum der Europäische Union
Hand in Hand mit den NATO-Neros von echtem Schrot und Korn sich
dafür interessiert hätte, den Bewohnern der Region zur
Seite zu stehen, so hätte sie ihre Grenzschutzagentur Frontex
zur Abwehr der Verzweifelten nicht ich Aktion gesetzt. Doch das
Gegenteil ist der Fall. Bereits am 20. Februar startete sie den
Agentur-Einsatz ”Hermes 2011”, dessen Stabsspezialisten
kundtaten, daß ein wesentlicher Teil der Operation darin liegt,
auch die Bootsmigranten zur Rückkehr in ihre Herkunftsländer
zu verhelfen, das heißt, sie dorthin zu deportieren, wo dem
Elend entfliehen wollten.
Gewiß. Auf der südlichen Mittelmeerseite
regieren in der Regel autokratische oder repressive Regime, deren
Untertanen unter materieller Not und dunklem Nachher leiden. Aber
was das ”humanitäre” Sinnesart der nordischen Normmonopolisten
von hohem Rang angeht, läßt sich mehr und mehr als eine
schwer vergleichbare Maskerade registrieren – wie man dem
folgendem Geschehen entnehmen kann:
In der Nacht zum 6. April kenterte ein Schiff mit
ca. 300 Migranten am Bord etwa 70 Kilometer vor Lampedusa, das von
Libyen aus in See gestochen war. Vor dem Sirenengeheul der Grenzschutz-Patrouillen.
Bis zu 250 Passagiere ertranken. Ein Alltag zwischen Wellengang
und Welt-Weiten. Allgemein bekannt. Breit-brüchig zwischen
Zorn und Zote. Anstatt die jene Mühseligen aus den krisenerschütterten
und durch die kolonialen Operationen ökonomisch verelendeten
Gegenden einreisen zu lassen, arbeiten die Autokraten der EU-Staaten-Strukturen
mit Hochdruck daran, die Schlupflöcher in ihren Grenzscheiden
abzudichten. Da geht es nicht nur darum, die amtliche Abwehrartikulation
zu beanstanden, sondern auch dem humanitäre Niveau des hiesigen
breiten Publikums auf den Busch zu klopfen. Diese bondenständigen
begüterten Erdlinge scheren sich nicht im geringsten darum,
was die Frontex-Armada am Südrand der Feste Okzidenrale mit
hochmodernen High-Tech-Geräten anstiftet: Drohwort und Schreckenschuß,
damit die migrantischen Cayucos und Boots umkehren, wobei viele
in Panik geraten und kentern. Zuvörderst richten die westlichen
Menschenrechtsersten ihr Augenmerk auf ihren nächsten Sommerferien
in den Stränden des Mittelmeers und der Kanaren ohne angeschwemmte
Leichen der Schiffbrüchigen.
Die ”Operation Hermes”, kommandiert von
der Frontex-Armada im Mittelmeer seit dem Winter der Furor-Foren
verläuft, gilt als hermetisch herrisches Unterfangen der Eliminations-Eliten
eurpoider Stressoren und Senioren. Hier kreuzt der Krieger als ein
humanes Zahnrad im Gefüge, ein Roboter, der darauf gedrillt
wurde, Befehle auszuführen, nämlich die Migrantenboote
zur Rückkehr zu drängen. In Kauf nehmen die Oberen der
Operation auch die Option, daß viele Cayucos und Kähne
in Bedrängnis geraten und kentern, ihre Passagiere den Tod
in den Wellen finden – allerlei Berichten zufolge in einer
Zahl von 1200 vom Beginn der Unruhen in Maghreb bis Mai 2011. Gemäß
der internationalen Rechtslage sind die Seefrachter verpflichtet,
die sich in der Nähe des Unglücks befinden, den Schiffbrüchigen
zur Hilfe zu eilen. Dieser Pflichteifer gilt dem Anschein nach nicht
für den Leitstab der Frontex-Flotte sowie die Patrouillenboote
von Italien und Malta, deren Auftrag schließlich Drohen und
Drängen zur Umkehr nach Süden lautet. Je öfter sich
solche Dramen abspielen, desto besser für die Europiden-Flurhüter.
Denn die Staatsstabsstellen der Prosperitätsbastion rechnen
damit, die potentiellen Migrantenmengen in der Subsahara abzuschrecken,
wenn sich die Nachricht über das Los des Verunglückten
in den dortigen Nachbarschaften verbreitet.
Temporäre Temperament-Temperatur
Um die Abwehr Migratenfluten zu intensivieren, versucht
Reichstagsrepublik an der Spree, Kontakte zu den Opponenten in Benghasi
auszubauen. Bereits Mitte Juni 2011 bereisten der Boß des
Auswärtigen Amtes (Guido Westerwelle) und der Minister für
wirtschaftliche Zusammenarbeit (Dirk Niebel) das Hauptquartier des
”Übergangsrates”, eines unflätig obskuren
Gremiums. Wie aus einer Analyse des www.german-foreign-policy.com
vom 22. Juni 2011 hervorgeht, trägt man sich vermeintlich mit
der Absicht, am "Aufbau neuer staatlicher Strukturen"
mitzuwirken und habe derweilen vor allem die ökonomische Option
im Blick.
Schon mehrere Wochen hielt sich ein Team der amtlichen
”Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit”
(GIZ) in Benghasi auf, um dort die Möglichkeiten zum Eindämmen
der anschwellenden Fluchtflüsse zu eruieren. Im Zentrum stehen
animierte Anstalten wie die "Betreuung bzw. Versorgung von
Flüchtlingen und Binnenvertriebenen" sowie scheinbar die
"psychologische Betreuung von Kriegsopfern", um sämtlichen
Versuchen zuvorzukommen, in der EU Zuflucht zu suchen. Dieses Vorgehen
ist mittlerweile gut erprobt. Auch im Falle der Kriege um das Kosovo,
in Afghanistan und im Irak strebten Stabsstrategen in Berlin und
Brüssel danach, die Fluchtfluten fern der EU-Feste in Auffanglagern
zu halten - in Mazedonien, Syrien, Iran und Pakistan. Die Elenden
auf der Flucht vor der Elimination, die der Atlantische Militärpakt
der NewWorldOrder extra verursacht, dürfen ihre Territorien
nicht erreichen.
Dabei ergänzen sich die Aktivitäten der
GIZ und der rassistisch gefärbten Regentschaften in Rom. Italien
hat Mitte Juni 2011 ein Abkommen mit den frivolen Frondeuren im
favorisierten "Übergangsrat" geschlossen, in dem
sich dieser verpflichtet, sämtliche Übereinkünfte
zwischen Rom und Tripolis, soweit sie unerwünschte Einreise
der Migranten-Menge in die EU betreffen, umstandslos zu übernehmen.
Damit ist es prinzipiell möglich, jene Fremdlinge, denen es
gelang, die Route in die EU-Breiten zurücklegen zu können,
direkt in das Kriegsgebiet zu deportieren.
Der massive Massenflucht vor dem Bombenregen der Nordatlantik-Alliierten
in Libyen hielt besonders elend ab. Jeder Schwarze und Brünette
weiß dabei, was weiß heißt, was ihm bei einem
Kentern seiner Nußschale die Furcht vor der Frontexflotte
blüht: Ertrinken im Salzwasser des Meeres. Die humanitär
heitere Atmosphäre der Menschenrechtsersten, heikel partizipierten
Patronagen, demokratischen Despoten, doktrinär gedopten Denker,
dekadenten Dokumentatoren, furiosen Foren, marktschreierischen Mentoren,
Elemanter-Eliten, Status-quo-Satelliten, Eliminationseleven, Meister-Missionaren,
NGO-Nomenklaturen lähmt den Atem mancher Humoniden, die oftmals
in die Falle der Melancholie geraten. Was verstehen bloß die
spartanischen Vollsatten, fragt sich der Herold der Spartakisten,
wie es wohl denjenigen geht, die am Hungertuch nagen? Notorisch
bleibt der Notstand der erst kolonial im nachhinein neoliberal Enteigneten
das Thema der nobel normierten NGO-Nomaden beim Gewissensgewitter,
gehaltvoll puren Gemüt und generellen Genuß – begleitetet
von instrumental monumental imperialen Moral, temporal interkontinental
global und auch lokal.
Provokateur-Protektor am Bosporus
Dort, in der Province Anatolia am Fuße des okzidentalen
Olymps, gelang dem Taqiya- und Tesettür-Tartüff, über
die von Neuem zu strukturierenden Staatsgewalt Oberhand und über
das Gesellschaftsgebäude zu gewinnen. Obligatorisch. Doktrinär.
Demokratisch. Theokratisch. Sitzt bruchfest im Angelpunkt der angelsächsischen
Agenturen-Allianz. Genießt schrankenlos das Vertrauen der
kontinental EUropäischen Autokratie. Als Reformator und Privatier-Motor
der globalen Dogmen und lokalen Dramen. Spielt sich als Brückenbauer
zum islamischen Orient. Die laizistischen Prinzipien der kemalistischen
Republik beinahe auf Zero zerdrückt. Über Mainstreammedien
das Zensur-Zügel angelegt. Die sozialen Gegensätze systematisch
in ethnischen Separationen aufgehen lassen. Die Wucherwelle des
grünen, respektive islamischen Rentiers, damit den gesellschaftlichen
Krebsgang kräftig vorangetrieben. Dem Kalifat Tor und Tür
geöffnet – Hand in Hand mit einem in den USA wohnhaften
Finanzmagnaten und Patriarch eines retrospektiv rechtgläubigen
Rings, respektive Tarigats. Das Staatsvermögen rege privatisiert
und die Erträge in die Portefeuille der islamophilen Groupies
kanalisiert. Die Freiheiten radikal in das Keller-Dunkel hingeworfen.
Um dem Vernehmen nach den Einfluß der Streitkräfte zu
erlahmen und die Verfechter der republikanischen Souveränität
und soliden Sozialität aus dem Gleichgewicht zu bringen, sich
ein Putsch-Szenario mit dem Tarnnamen ”Ergenakon” ausgedacht.
Etliche Intellektuellen, Journalisten, Künstler, pensionierte
Generäle, Autoren, Beamten, Ladeninhaber, Parteispitzen (z.B.
Dogu Perincek, Vorsitzender der Arbeiterpartei), Oppositionelle
u.a. hinter Gittern gesteckt. Im vierten Jahr läuft der ”Prozeß”.
Ein Ende nicht in Sicht! Und die Angeklagten wissen immer noch nicht
einmal, was die Staatsanwälte ihnen anlasten. Sie setzen ihre
Jagdparties nach ”Ergenakon”-Mär-Individuen fort.
Die Menschenrechtsmentoren in den Kapitalen des okzidentalen Oden-Opus
stellen die Ohren auf Durchgang, stehen sogar als Wetterfahnen und
Fanfaren hinter der szenarischen Order-Operation am Bosporus.
Eben dieser Patronagen-Patron in Kleinasien und ”Pendant-Präsident”
des ”Great Middle East”-Projekts des Pentagons und State
Departments, der seinen Gewaltapparat auch auf dem risikofreien
Rückhalt der altkontinentalen Wagenburg-Bourgeoisie als ihr
visueller Vasall ausbaut, verfügt vor allem im Groß-D-Land
über eine kräftige ”Fünfte Kolonne”,
deren Anliegen darin liegt, das Integrationsindustriegelände
im vollen Umfang vorzuwalten, die ”Multitude” der türkischen
Minorität in eine islamisch-manische, ethno-kulturalistisch
idenditäre Dschihad-Kolonie oder prosperierten Kumpanen-Kompanie
umzumodeln. Gerade von diesem provokativ aktiv protegierten Port
programmierter, Pomp-poppig propagierter Protektion hält sich
der Kelek der Necla Kelek fern – während seiner Fahrt
im Foren-Fluß.
Der Scharlatanen-Schakal und Taqiya-Taktiker Recep
Tayyip Erdogan bezeichnete die Assimilation als ”Verbrechen
gegen Menschlichkeit”, stellte die elementaren Ansprüche
der allochthonen Einwohner auf den Kopf. Ganz anderes ist aber die
Realität. Von Haus aus negiert die autochthone Majorität
den Grundsatz der Assimilation, der voraussetzt, alle die in ihrem
Territorium ansässigen eingewanderten Einwohner zu naturalisieren,
ihnen ohne partielle Prämissen den Bürgerstatus für
rechtmäßig zu erklären. Dem widerspricht jedoch
das derzeit geltende Staatsbürgerschaftsrecht, das die selektive
Akklimatisation unter dem Label Integration systematisiert. Denn
die Bundesrepublik Deutschland versteht sich als einen ethnisch
homogenen Volksstaat. Als Staatsbürgernation hätte sie
das Gewohnheitsrecht, die Spätankömmlinge als Bürger
zu assimilieren. Sie hält allerdings an den völkischen
Wurzeln des Deutschen Reichs restlos fest, intensiviert den Druck
auf die hier gelandeten Erdlinge der Migrationsmaschinerie, sich
zu akklimatisieren, wenn sie auf den Status der vollwertigen Bürger
Anspruch erheben wollen. Letztendlich strebt sich der gegenwärtige
Nationalstaat danach, sein Untertanen-Kollektiv zu homogenisieren
- vorausgesetzt, daß er unter einem objektiv kosmopolitanen
und übergeordneten Symbol jenseits jeglicher völkischen
Formel (re)formiert ist.
Eine neue Konstitution scheint hier vonnöten
zu sein. Daran denken die parlamentarischen Parteien-Patrone nicht
im geringsten. Vielmehr reaktivieren sie jene Warn-Fanfaren, die
einen ewigen dornigen Dämon benötigen, um ihn mit allem,
was ein Sicherheitsapparat hergibt, zur Strecke zu bringen. Währenddessen
drücken sie jede Lügenlyrik aufs Auge, manipulieren die
Fakten. Die repräsentative Demokratie hat hier de facto längst
den autokratischen Weg des cäsaristisch-napoleonischen Selbst-Krönens
auf Zeit eingeschlagen und paradiert mit der Hofjournaille als Triumpherat.
Zionismus-Zorn und Zeremonial-Zynismus
Im manichäischen Weltbild der judeophilen Journaille
marschiert durch die braune Boulevards der Mainstream-Madia, die
jegliche mondial minoritäre Demonstrationen nicht für
voll ansehen. Diese Fanfara-Fabrikanten forcieren ihre Solidarität
mit dem Zionismus von Haus aus bloß, um daß christliche
Abendland weißzuwaschen wegen seiner fast zweitausend Jahre
lange zum Teil programmatisch ausgeübte Juden-Pogrome.
Das alte geballte Gewaltgefüge der ständestaatlichen
(neofeudalen) Strukturen erhebt seine Expansionsambitionen ins Quadrat
und findet Mut, jegliche operative Opposition zur Opportunisten-Option
in der Optik zu behalten. Eine konfus konföderierte Kampagne
traten die Rabenschwarz-Strohgelb-Rostrot-Olivgrün-Pressuregroup-Koalitionäre
während der Maienzeit gegen die Partei Die Linke mit dem Vorwurf
des Antisemitismus vom Stapel. Trainees und Sekundanten der medialen
Maschinerie legten das Trommelfeuer. Judeophile Jupiter-Yuppies
spielten den Tastatur-Trumpf, ließen sich vom Tourette-Syndrom
begleiten.
Die linkslastigen Kompagnons der judeophilen Initiativ-Industrie
und Anti-Antisemitismus-Allianz tönen mit Ja und Amen parat
für das landläufige Gewaltapparat Israels gegen die Plästinenser-Parties
und frönen mit zivilen wie zornigen Zionismus, attackieren
jegliche Kritik daran. Nicht einmal wollen sie registrieren, daß
sich eine Vielzahl der säkularen Israelis für einen Palästina-Staat
einsetzen und in Aktion treten. Manche von ihnen, nämlich den
Israel-Schutzengeln, äffen dem Obelix nach, andere den smarten
Asterix, die allerdings ohne einen Schluck Zaubertrank der ”Islamophobie”
in Ohnmacht fallen. Ihre Kritik an anderen Linksseiten ist solcherart
lausiger Qualität, daß sich die Disqualifizierten davon
nicht inspirieren lassen.
Die solide Solidarität mit der in Gazastreifen
belagerten Palästima-Population basierte auf keinem fruchtbaren
Boden. Die Organisatoren und Vorbotenforen forcieren jeden Anlaß
zu orakeln, daß ihr Bravourstück für die dort Leidenden
gilt und nicht dem provinzial provisorischen Gewaltgefüge der
Autonomie-Administration unter der rechtgläubigen Hamas. Gerade
dieser Standpunkt rechtfertigt die zornig zionistische Abwehrattacken.
Denn zwischen einem repräsentativen Regime und seinen mündigen
Untertanen, die es durch einen Wahlgang etablierte, läßt
sich nicht zu differenzieren. Daher das Fiasko. Bevor die Schiffe
der Flottille in See stachen, wurden sie von der israelischen Repressionssystemen
zum Teil sabotiert. Das Scheitern der moderaten Mordgeschichte war
auch ohne Havarien vorprogrammiert – damit auch der humanitäre
Hymnus als Leerlauf. Die judeophile Liliputaner-Junta der ”Antideutschen”
erwärmt sich auf ihrer Ottomane für die triumphale Piratenpartie
ihres Bruderbundes in der Levante, der als der Vorposten der endkapitalistisch
globalen Kreuzzüge die Opfer-Orgie im Vorderen Orient autokratisch
autorisiert und organisiert.
Zionistische Zeloten germanischen Geschlechts gehen
mit Nordatlantikpakt-Banditen konform, beziehen zwar keinen voreiligen
Standpunkt auf der Seite der Bengazi-Banden, sie erwärmen sich
jedoch für die Mordgeschichte der Sarkozy- Comecon-Obama-Orgie,
um den unsicheren Kantonisten in Tripolis zu liquidieren. Sie verpacken
ihre gratis Loyalität, billige Lakaien-Lyrik für die Willigen
im nordatlantischen Pakt in der judeophilen Folie und spielen sich
als ”Fünfte Kolonie” der neokolonialen Kreuzzugsarmada
in den linken Breiten auf – als Bravour-Barden mit humanitärem
Horror-Hurra sowie systemischen Habichten, Hyänen und Haramiten
in der breibunten Burg der blutrünstigen Privatier-Banditen
und Boulevard-Blockade der betont bullerigen Botengänger –
hinter den blank banalen Bataillonen des Urnengangs mit der barocken
Hybris gegen das Gewesene der generellen Genese als Kaskaden-Kasper
der Klassenkassierer.
Furcht-Frucht und Eliten-Elend in Zivilisierten-Zentren
Der Brachialkapitalismus läßt sich als
ein Superlativ- System der kaputtalistischen Karrieren karikieren,
gilt indes nach wie vor als sakrosanktes Status-quo-Spektakel –
mit Attitüden und attraktiven Antiquitäten. Attackiert
werden die Hartz-Vier-Viren als Oppositions-Okkupation. Die Furcht
und frostige Frust, daß das Empörten-Potenzial des globalen
Prekariats wie eine Sturzflut hereinbricht, nahm noch nicht überhand.
Aber nicht allzu ferner Zukunft.
Nebelhaft bleibt ellenlang, ob der Commons-Chor der
Multitude die revolutionäre Reife erreicht. Wenn überhaupt,
aber wann und in welcher Weise. Sicher ist, daß die taktisch
diktierte Drohkulisse des demokratischen Gewaltgefüges zieht
wie ein thematischer Windsturm durch den Blätterwald. Wenn
die Kollektiven-Kompanie der Kommunisten den Steg nicht erblicken
kann, um im Areal der Armen eintreffen zu können, werden die
Nordiden-Arier mit ihrer archaischen Artistik des Gerechtigkeitsgeredes
weiter arrivieren – unter Gloria und mit Glockenlärm
der Globalien. Im Überall der Alien.
Die dumpfen Dogmatiker und digitalen Drama-Trainer
des Demokratie-Duktus sitzen auf dem Dukatenscheißer, dulden
weit und breit kein dialektisches Denken, auch unter ihren Duftwolken.
Weltweite Werte- und Warenproduktionsketten leiden unter dem Ballast
der Überproduktion, währenddessen Milliarden von Erdenbürgern
im unerträglich schweren Elend vegetieren. Nicht höher
angesehen als der Rang von wilden Tieren bei den zivilisierten Zeloten
und loyalen Heloten – zwischen Neandertalern und Humoniden.
Sie stehen als Werkzeugkasten der Hochtechnologien hervor und ihrer
Besitzstandskasten.
Die Banker- und Broker-Krise stürzt die supranationalen
Supermachtambitionen des Staatenbündnis namens EU in die Konkurrenten-Kooperation.
Das Groß-D-Land verwandelt sich in die krankhafte Position
eines Krakenkartells, streckt seine Arme in den Geschrei jeglicher
Opposition, tendiert zum Triumphatoren-Tribunal des Teutonen-Tricks,
taktiert wie ein variierter Übervater, traktiert wie ein transparent
taxierten Transformator. Der neu-kolonialistische Interventionsimpuls
läßt die Rivalitäten zwischen den kapitalistischen
Zentren offen zutage treten. Unter braunem Berolina-Blick trommeln
Teuto-Titanen für den Triumph dank Merkels Mirakel und Westerwelles
globalen Wellenweiler. Dennoch leiden sie, und zwar unter dem Weltschmerz,
da vor ihrem Horizont die Nebelbank steht. Und der Wellenberg der
Gepeinigten droht, sie in Panik zustürzen.
Die Werbetrommel für einige Haudegen als Handlanger
der abendländischen Hyänen ”humanitärer”
Maskeraden-Hymne wird den Verlauf der Geschichte nicht aufhalten.
Auch der Mandatar-, Manager- und Manipulationsnebel kann den Horizont
nicht verhüllen. Was im Frühjahr 2011 in Maghreb, Maschrek
und Vorder-Asien vorkam, bleibt nicht auf der Ebene, über welche
die Protagonisten der Privatier-Parteiengewalt Herr zu sein glauben.
Ihr hegemoniales Gehabe ruft nicht nur herbe Kritik hervor, sondern
entfesselt auch die Pleitiers und Lose zu rebellieren.
Für die demokratische Domäne mit ihren rückhaltlosen
Rechtsregularien sowie mit ihrem temporär repressiven Thesen-Tamtam
und trägen Synthese-Stamm bilden die besitzlosen Schichten
die Basis der Bösen und Parasiten, der primär Primitiven
und Subproleten, die nicht zum Prozeß der Prodoktionsfaktoren
zählen. Vor allem wenn sich hierbei um migrantische Mengenmelange
dreht, treten die diktatorischen Diagnosen zutage mit Residenzpflicht,
Unterkunft in Lagern hinter Mauern und Stacheldraht, nötiges
Lebensunterhalt mit Naturalien, Deportationszentren u.a. Hinter
der demokratisch dicht dekorierten Demagogie steckt eine dicke Despotie,
die demonstrativ die Demontage des Denkvermögens vorantreibt,
den Gegensturm degeneriert und des Geleit in Dutzenden als gemeine
Gewaltgemeinde denunziert.
Humanitäre Hurra-Hurien
Blödsinn ist zwar zulässig, hat aber keinen
sattelfesten Wert, als Satire stilisiert zu werden. Und sanierte
Satire als der Tagesgeschmack vor dem Glotzophon als Kabarett verfügt
kein gewachsenes Gewicht auch keinen Wert, solange sie die Potentaten
nur porträtiert und keine Aufsicht auf den Morgen ausweist.
Soweit der Nebel des Parteien-Primats den Horizont überdeckt
und die demokratische Dogma über die Atmosphäre des Humanen
kommandiert, kommt das Lachen als einen konfusen Konsum von Kopien
vor. Das Original kommt als triviales Tribunal der Tribunen in den
trügerischen Tribünen träge zum Vorschein.
Das erbärmliche System des Syndikaten-Kapitalismus,
das auf Lug und Trug fundiert, stimmt überlaut die Euro-Arie
bei miauendem Geleit der manierierten Mäuse-Musik an, fordert
die Population der Pleitiers, Loser und vulgären Wenigkeiten
auf, ihren Beitrag dazu zu leisten, damit die kalte Krisenkrake
gesättigt wird und ihre kranken Arme nicht zu einem globalen
Kasten-Krieg und Korsaren-Kreuzzug der Demo-Kreaturen beim Bullen-Brüllen
ausstrecken. Gewiß, die Schlachtfelder liegen noch außerhalb
der Zivilisierten-Zitadellen ziemlich fern, können aber auf
Windesflügeln auch sie erreichen und den Blauen Planeten ganz
in graue Einöde verwandeln.
Staaten, die verweigern, sich der Weltgewalt des Novum
Romanum zu fügen, werden systematisch mit Sanktionen belegt,
mit Blockaden blindwütig bestraft und unter dem Bombenteppich
brandschatzt. Sie sind oft Opfer der nordisch imperialistischen
Blocke im vitalen Wettstreit um Hegemonie und Beuteanteile. Zum
Beispiel resultiert das Rivalitätsringen zwischen Paris und
Berlin als Ursache der brutalen Attacke auf Tripolitanien. Daher
hängt die Aufsicht auf Emanzipation des Südens davon ab,
das Dunkel der nordischen Bravour-Barden und Barbaren-Banden zu
brechen.
Was sich im Gegen-Gestade des mediterranen Teichs
seit dem Frühjahr 2011 abspielt, läßt sich als Rekapitulation
der zombigen Zivilisationsersten registrieren. Der dort etablierte
gansige Übergang(ster)rat steht ganz unter dem Schutz der Supergangster
und Cos-Nostra-Normativen, die auf der Jagd nach Ganymed den arabischen
Maschrek der Fallachen gegen den Maghreb der Berber und Mauren aufputschten,
wo auch gerade Tripolitanien sowie die widerborstige Trikont-Kapitale
Tripolis liegen. Die intrigante ”humanitäre Intervention”
in Jamahirija Libyen ruft ins Gedächtnis: Der Ethnozid gehört
zum Wesensmerkmal des christlichen Abendlandes – von vorgestern
über heute bis übermorgen.
Marginale Margen und prekäre Profitraten beschwören
die Kreditoren herauf, vom Warenproduktionsportal reaktiv real zur
Renditen-Route zu reiten. Dabei verschwenden sie keinen Gedanken
daran, ob sie in das Meer des Extra-Mehrs oder in Verlust-Fluß
geraten. Ob sie es richtig taten, oder nun wie oft das Pferd komplett
von hinten aufzäumen. Denn sie wissen hinter sich den sozial
schlanken Staat mit starken Gendarm-Armen und High-Tech-Armeen.
Das Empire experimentiert mit Ellenbogenrecht und
extra Elementargewalt der empirisch Überlegenen, trommelt mit
emanzipatorischen Emphasen, das Erdenrund allgewaltig zu attackieren,
respektive zu missionieren. Die Sirenen können aber so magisch
wie magnetisch spektakeln, daß dem Faß fast den Boden
umschlägt, worauf die Regime-Riten-Riesen beim Reklame-Regieren
nicht reagieren, allgemein die Almende negieren. Sie fühlen
sich als Gottes-Groupies berufen, die Unterzivilisierten zu züchtigen,
damit diese sich auch züchten lassen – mit dem fortwährenden
Spürsinn der Inferiorität, das heißt der Minderwertigkeit
gegenüber den brisanten Giganten, brillanten Briganten, der
Zitadelle-zeremonialen Zirkuszunft Zinsen-Zinszucht sowie Zufluchtszukunft.
Die Triade der Traditions- und Trivial-Kolonisten
trägt sich als ein Triumphatoren-Titan auf tönernen Füßen.
Die Drei und alle anderen Demokraten, unterhalten ihre Untertanen
nicht nur mit der kriminellen Aktivitäten, sondern auch mit
affigen Affairen in ihren privaten Papagallo-Praktiken wie der Pariser
Pharisäer Sarkozy, der so die Tribun-Scharlatane der ”Grande
Nation” auf der Tribüne der Schlachtarena zusammenscharren
kann. Während seine Luft-Piraten sowie Flieger-Garden über
den Wohnorten von Tripolitanien Bombenteppiche legen, helfen seine
gehässigen Gladiatoren, Fremdenleigionäre den ”Resistenz”-Ratten,
die Kapitale der Jamahirija Libyen zu stürmen und den Oberst
Muammar al-Ghaddafi samt seinem Stamm aus dem Weg zu räumen.
Der bornierte bourgeoise Giftzwerg Sarkozy strengt sich auffällig
an, auf dem Präsidial-Thron im Alysee-Palast eine Periode länger
zu sitzen – mit hügelhohen Lügen und taltiefen Tartüffe-Trumpfen.
Demokratische Despoten als Philanthropen? So schräg
dreht sich das Erdenrund auch wieder nicht. Sie gleichen vielmehr
dem humanen Zahnrad im Gefüge, dem Roboter mit organischen
Organen – im Schlagschatten der Lehnsherren mit bleiern puren
Lichtblick auf die leidvollen Leibeigenen der Gegenwart, im idealen
Kommunikationskomet der Korsaren-Korporation und im grauen Besitzkasten-Kasino
der Zukunft nach dem Ende der Geschichte. Sie starten den Siegesballon
der Finale sicher, wenn es den Sturm nicht gegeben hätte, der
ihnen als Sand im Getriebe gilt.
Die Balken biegen sich nicht ohne Gewicht und Gewalt.
Dem Empire wird nimmermehr gelingen, wieder Brückenkopf des
Kosmos zu sein. Die Flammensäule, die es flackerte, stürzt
auf seinen Korpus. Seinem Verfall kann nicht nur der ”Untergang
des Abendlandes” innewohnen, sondern auch des Blauen Planeten.
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